Man kann die Übernahme der Einstellungen aus dem Mesh deaktivieren, aber dann steht für den Mesh Repeater das Mesh Steering nicht mehr zur Verfügung.
Es schadet definitiv nicht und ehrlich gesagt kann es deine Netzwerk-Performance vielleicht sogar verbessern.
Gerade bei modernen Setups (inkl. Wi-Fi 7 und MLO, das mehrere Bänder parallel nutzen kann) führt zu starke Überlappung schnell zu höherer Kanalbelegung und mehr Interferenzen. In der professionellen WLAN-Planung achtet man deshalb darauf, nur eine moderate Überlappung an den Zellrändern zu haben und starke Mehrfach-Überlappungen zu vermeiden.
Wenn du etwas experimentieren möchtest, kannst du dir eine Wi-Fi-Analyzer-App auf dem Smartphone installieren. Dann gehst du durchs Haus und stellst die Sendeleistung so ein, dass sich die Signale sinnvoll überlappen.
Damit reduzierst du Interferenzen und Airtime-Konkurrenz zwischen den APs und schaffst gleichzeitig bessere Bedingungen für stabile Verbindungen.
Ja, das dachte ich mir schon, damit fällt das leider aus, das Mesh Steering brauche ich tatsächlich, da ich mit diversen Geräten zwischen Wohnung im Untergeschoss und Office im Obergeschoss pendle.
Die Überlappungen sind schon so ausgelegt, dass sie nur minimal sind, im Zwischengeschoss - wo es überlappt - wohnt meine 90jährige Mutter, die braucht kein WLAN und kein Internet, ihrem smarten TV hab ich diesbezüglich auch den Saft abgedreht. Darum sind dort Überlappungen unkritisch. Beim Anbau, wo der AP3 steht, ist die Entfernung mit Absicht auch etwas größer gewählt.
Natürlich bin ich auch wie ein Hamster im Rad mit der WLAN-Tester-App durch beide Häuser getigert und hab Standorte und Entfernungen, Durchsatz und Signalstärke verglichen, als ich hier das Netzwerk aufgesetzt hab. Frag nicht was meine Frau die Augen gerollt hat! „Auch als studierte Medizinerin muss ich keine studierten Informatiker verstehen, selbst wenn ich einen geheiratet habe!“ Damit war das Thema für sie offiziell durch und sie erwartet jetzt nur noch das es „funktioniert!“.